Die flambierte Frau

Regie: Robert Van Ackeren
Drehbuch: Robert Van Ackeren, Catharina Zwerenz
Schauspieler: Gudrun Landgrebe, Hanns Zischler, Mathieu Carrière, Matthias Fuchs

Handlung:

Ein Liebesfilm aus dem Milieu der käuflichen Liebe, an dessen Anfang Eva aus der bürgerlichen Routine ausbricht und ihren Ehemann spontan während einer Dinnerparty verlässt. Die Vorstellung, als Callgirl zu arbeiten, erscheint ihr sehr verlockend, daher erlernt sie mit Hilfe Yvonnes die Grundzüge des Gewerbes und arbeitet schon bald mit einem erlesenen Kundenkreis. Eva entdeckt zunehmend die Welt des BDSM für sich und spezialisiert sich auf FemDom. Im Umfeld ihrer Kolleginnen trifft sie einen charmanten Mann namens Chris, in den sie sich verliebt. Chris entpuppt sich als Gigolo, der seine Dienstleistungen sowohl Männern als auch Frauen anbietet. Sie zieht zu ihm in sein Penthouse, das groß genug ist, um beide weiterhin unabhängig voneinander ihren Geschäften nachgehen zu lassen.Doch ganz so einfach ist die Trennung nicht. Die Situation eskaliert schließlich, als Eva ihrem Partner ihren Traum schildert, ihn zu unterwerfen und dabei zu schlagen. Chris verliert die Nerven und investiert in der Folge gegen den Willen Evas beider Vermögen in einen Restaurantkauf, den Eva kategorisch ablehnt. Im Verlauf eines extremen Streits verprügelt Chris Eva und steckt sie, nachdem er sie mit Alkohol übergossen hat, in Brand. Lichterloh brennend läuft Eva aus dem gemeinsamen Penthouse.

Hintergrund:

Robert van Ackeren beobachtet die Gepflogenheiten des gehobenen Bürgertums mit zynischem Blick, zeigt die tabuisierte Welt von Spannern, Sadomasochisten und Fetischisten aber nicht mit peinlichem Voyeurismus, sondern anhand einer zarten Liebesgeschichte zwischen Eva und ihrem "Kollegen" Chris, die an der Unmöglichkeit, käufliche und private Liebe zu verbinden scheitert.


(Quelle: Wikipedia)