Henry & June

Regie: Philip Kaufman,
Drehbuch: Philip Kaufman, Rose Kaufman
Schauspieler: Fred Ward, Uma Thurman, Maria de Medeiros, Richard E. Grant, Kevin Spacey

Handlung:

Die Schriftstellerin Anaïs Nin legt ihrem Verleger das Manuskript ihres neuen Romans vor. Der Verleger fragt sie, woher sie ihr umfangreiches Wissen über die Affären und über die Sexualität beziehe. Anaïs Nin antwortet zuerst, sie beziehe es aus der Literatur. Danach erzählt sie über ihr Schlüsselerlebnis aus den 1930er Jahren. Im Jahr 1931 lebt die in den USA aufgewachsene Anaïs Nin in Paris. Sie begleitet dort ihren Ehemann Hugo, der für eine Bank arbeitet. Hugo stellt ihr den Schriftsteller Henry Miller vor, der bis dahin nichts veröffentlichte. Anaïs Nin lernt etwas später Millers Frau June kennen. Beide Ehepaare verbringen gemeinsam ihre Freizeit. Anaïs Nin ist zuerst von Henry fasziniert, dann verliebt sie sich in June, die ihre Bisexualität nicht verheimlicht. Sie bittet beim Sex mit Hugo ihren Ehemann, er möge sich vorstellen, er würde gerade Sex mit June machen. Auf einer Party bietet ein Verleger an, den Roman Wendekreis des Krebses von Miller zu veröffentlichen, dafür muss aber ein Teil der Produktionskosten vorgestreckt werden. Die betrunkene June verhandelt mit ihm. Anaïs Nin erklärt sich bereit, die Kosten zu übernehmen. Später, als sie zu zweit sind, lieben sich June und Anaïs Nin. Am Ende will Anaïs die Eheleute verlassen, June reagiert wütend darauf. Sie wirft die Manuskripte der Romane von Miller und Anaïs Nin in die Luft, die Blätter vermischen sich.

Hintergrund:

Eine erotische Verfilmung der wahren Geschichte um Anaïs Nin (1903-1977) und Henry Miller (1891-1980). Regisseur Philip Kaufman, der gemeinsam mit seiner Frau Rose das Drehbuch aus bis dato unbekannten Tagebuchauszügen von Anais Nin und autobiographischen Aufzeichnungen von Henry Miller entwickelte, arbeitete mit hochkarätiger Crew und Ensemble.


(Quelle: Wikipedia)