Regie: Patrice Chéreau
Drehbuch: Hanif Kureishi
Schauspieler: Mark Rylance, Kerry Fox, Timothy Spall, Alastair Galbraith, Marianne Faithfull,
Philippe Calvario, Susannah Harker, Rebecca R. Palmer, Joe Prospero
Handlung:
Claire besucht einmal pro Woche Jay, einen Barkeeper, den sie zufällig einmal kennengelernt
hatte, immer mittwoch nachmittags zur gleichen Zeit, um in seinem Haus Sex zu haben und ohne Worte den Körper des anderen zu genießen. Erst nach einigen Wochen erwachen bei
Jay weitergehende Gefühle: er versucht herauszufinden, wer Claire, deren Namen er nicht
einmal kennt, wirklich ist. Er folgt ihr heimlich nach einem ihrer Treffen. Er findet heraus,
dass sie als Schauspielerin in einem drittklassigen Vorstadttheater arbeitet, mit einem warmherzigen,
aber äußerst phantasielosen Mann verheiratet ist und einen netten etwa 10-jährigen Sohn hat, der sehr
an ihr hängt. Er beschließt, sich daraufhin sofort von ihr zu trennen, da es ihn zu sehr an das Scheitern seiner eigenen Ehe erinnerte. Als Claire bemerkt, dass er ihr tatsächliches Leben ausspioniert hat, verliert die Affäre auch für sie allen Reiz. Der Traum eines realitätsfremden Paradieses, in dem sich ihre Wünsche unausgesprochen erfüllen, ist vorbei.
Hintergrund:
Bei seiner Uraufführung löste Patrice Chéreaus preisgekröntes Drama "Intimacy" auf Grund seiner freizügigen Sexszenen kontroverse Diskussionen aus.
(Quelle: Auszüge Wikipedia)