Der letzte Tango in Paris

Regie: Bernardo Bertolucci
Drehbuch: Bernardo Bertolucci, Franco Arcalli
Schauspieler: Marlon Brando, Maria Schneider, Maria Michi,
Giovanna Galletti, Gitt Magrini

Inhalt:

Paul ist, nach dem Selbstmord seiner Frau, die ihn schamlos betrogen hat,mit der Welt am Ende. Er beginnt in einem Pariser Hotelzimmer eine kuriose Sexbeziehung mit der zwanzigjährige Jeanne.Eine Regel sieht vor, dass sie das Leben außerhalb des Zimmers völlig ausblenden – sie nennen sich nicht einmal die eigenen Namen und erzählen sich auch sonst nichts über sich. Während sich Jeanne im Verlauf des Films emotional immer mehr aus der Beziehung herauszieht, treten bei Paul nun diese Gefühle zu Tage. Den Höhepunkt bildet die mit einem Heiratsantrag gepaarte Offenlegung seiner Identität auf der Straße, abseits der geschützten Anonymität der Wohnung. Nachdem Jeanne den Antrag ablehnt, verfolgt er sie bis in ihre Wohnung und wird dort von ihr erschossen. Sie redet sich daraufhin ein, den Mann nie gekannt zu haben.

Hintergrund:

Bei Erscheinen des Films im Jahre 1972 lösten die drastischen, für ihre Zeit ungewöhnlich freizügigen Sex-Szenen große Unruhe aus. "Der letzte Tango in Paris" wurde in Italien verboten, sämtliche Kopien mussten vernichtet werden. Bernardo Bertolucci wurden die Bürgerrechte für fünf Jahre aberkannt und Brando, Schneider und Produzent Alberto Grimaldi wurden zu je zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Erst 1987 wurde der Film wieder vom Index genommen. Heute schockiert der Film nicht mehr aufgrund seiner Freizügigkeit, sondern eher wegen der drastischen Szenen und der teilweise sehr vulgären Sprache.


(Quelle: Auszüge aus Wikipedia)