Kamasutra
Eines der wichtigsten kulturhistorischen Werke der Weltliteratur und altindisches Lehrbuch über die Liebe im weitesten Sinne. Im Kamasutra werden fast alle Bereiche der Liebe angesprochen, bis hin zu Ratschlägen für die sexuelle Erfüllung von Mann und Frau.
Karbatsche
Eine Riemenpeitsche, die vor allem im Sadomasochismus Verwendung findet.
Karezza
Karezza ist italienisch und bedeutet soviel wie "Zärtlichkeit" oder "Streicheln". Die tantrische Liebesvariante steht für sogenannten "Slow-Sex", bei dem das Paar sich vereinigt, ohne allzu heftige Bewegungen dabei zu veranstalten. Diese Technik soll dazu dienen, die Intimität des Paares zu steigern und ein ganz besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen.
Kaviar
Hiermit wird der Kot bezeichnet.Die Abkürzung ist KV. Nicht selten auch als Scat bezeichnet.
Keuschheitsgürtel
Ein Keuschheitsgürtel oder Florentiner Gürtel ist ein Instrument zum teilweisen Entzug der Selbstkontrolle, das heute vor allem bei BDSM-Praktiken angewendet wird. Es soll den Geschlechtsverkehr beziehungsweise die Masturbation des Trägers/der Trägerin verhindern. Die typische Konstruktion besteht aus einem Stahlgürtel um die Taille in Verbindung mit einem Stahlband durch den Schritt und einem Schloss.
Kink-Sex (Englisch: kink = verdrehen, verknoten)
Frei übersetzt: "verrückter Sex". Aus den USA stammende Sex-Welle, bei dem es um verrückte Sex-Varianten geht. "Kinker" sind Leute, denen "normaler" Sex zu anspruchslos ist. Dabei spielt die Fantasie, nicht der reale Kontakt die entscheidende Rolle.
Kirgisische Klammer
Für experimentierfreudige Paare:
Der Mann setzt sich aufrecht auf seine Fersen, seine Partnerin setzt sich auf seinen Schoß. Gleichzeitig lässt sie sich nach hinten fallen, stützt sich mit den Armen auf dem Bett ab und schlingt ihre Beine um seinen Hals. Seine Stöße werden durch die zusammengepressten Schamlippen direkt zur Klitoris geleitet. Für Ihn ein Heidenspaß, für Sie eine Orgasmusgarantie.
Kitzler
Der Kitzler wird auch Klitoris genannt und gilt als die reizempfindlichste erogene Zone der Frau.
Königsberger Knoten
Bei dieser Stellung nähert sich der Mann seiner Partnerin (die mit geöffneten Beinen auf der Seite liegt) so, dass sie ihr oberes Bein beim Eindringen auf seiner Schulter platzieren kann. Er bleibt in der Hocke, ihr Po ruht auf seinem unteren Bein, mit den Händen stützt er sich seitlich ab. In dieser Stellung öffnet sich die Frau ihrem Partner maximal, tiefer wird er niemals in sie eindringen. (Gleichzeitig kann Blickkontakt gehalten werden.)
Koitus
Koitus ist der lateinische Begriff für Geschlechtsverkehr. Der Begriff umfasst nicht nur den allgemeinen Beischlaf mit vaginalem Verkehr, sondern ebenso oralen Verkehr und auch Analverkehr.
Kokotte (franz. cocotte="Hühnchen)
Dirne, Dame der Halbwelt, eine vornehmere Prostituierte des 19. Jahrhunderts. Die Kokotten legten grossen Wert auf ein elegantes Äußeres und waren zu ihrer Zeit sehr begehrt. Ihre Dienste ließen sie sich allerdings auch teuer bezahlen.
Kopulation (Lateinisch: copulatio = Verschmelzung, Verbindung, Vermählung)
Wissenschaftlicher Ausdruck für Geschlechtsverkehr.
Korophilie
Die Sucht heterosexueller Männer, den Geschlechtsverkehr ausschliesslich mit sehr jungen Mädchen zu vollziehen. Häufig ist es ihnen nur mit finanziellen Mitteln möglich, das Mädchen wenigstens für einige Zeit an sich zu binden.
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