Sadismus
Sexuelle Praktik, bei der Befriedigung durch Quälen eines Sexpartners erreicht wird. Sadismus steht im Gegensatz zum Masochismus.
Sadomasochismus
Auch kurz SM genannt. Sexuelle Vorliebe, die sich auf das Zufügen oder Erleiden von Macht, Schmerzen, Demütigungen oder Freiheitsbeschränkungen richtet. Freiwilligkeit und Einvernehmlichkeit der Partner und die erotische Komponente sind bei dieser Vorliebe essentiell, so kann er von sexueller Gewalt unterschieden werden.
Sächsisch
Ursprünglich ist der sächsische Koitus eine Methode der Empfängnisverhütung, bei der die Frau an der Peniswurzel oder zwischen Hodensack und Anus mit zwei Fingern kräftig auf die Harnröhre drückt. Damit soll der Samenerguss unterbrochen oder verzögert werden. Im Extremfall ergießt sich der Samen in die Blase des Mannes (retrograde Ejakulation). Als Methode der Empfängnisverhütung ist das allerdings unbrauchbar, da schon vorher Samenfäden austreten können und das ganze Verfahren höchst unsicher ist. Heute wird diese Technik eher eingesetzt, um den vorzeitigen Samenerguss zu verhindern, damit die Frau genügend Zeit hat, um auch den Höhepunkt zu erreichen.
Safer Sex (Englisch: safer sex = sicherer Sex)
Durch Safer Sex soll die Übertragung des HIV-Virus verhindert werden. Safer Sex basiert auf passiven Schutz durch die Verwendung eines Kondoms. Zum andern soll durch den Verzicht bestimmter Sexualpraktiken im Liebesspiel aktiver Schutz erreicht werden.
Satyriasis
Krankhaft übersteigerter, meist auf psychische Störungen zurückzuführender Geschlechtstrieb bei Männern, vergleichbar mit der weiblichen Nymphomanie. Dem Betroffenen geht es beim Geschlechtsverkehr weniger um Liebe oder Sex, sondern um die Bestätigung seiner eigenen Attraktivität und Potenz.
Scheidenkrampf
Oft psychisch bedingter Krampf der Scheiden-, Beckenboden- und Oberschenkelmuskulatur, der durch einen von der Frau ungewollten Sexualverkehr ausgelöst wird. Ursachen können schlechte Erfahrungen mit der Sexualität, Angst vor Schmerzen oder falsche Erwartungen vom Geschlechtsverkehr sein.
Schenkelverkehr
Der Schenkelverkehr beschreibt die sexuelle Befriedigung eines Mannes durch Reibung des Penis zwischen den Oberschenkeln einer anderen Person (evtl. auch unter Zuhilfenahme der Hand).
Seit der Antike bekannte Methode vor allem zur Wahrung der Jungfräulichkeit der Frau oder als Methode der Empfängnisverhütung.
Schlittenfahrt
Sexstellung, bei der der Mann sich zwischen die Beine der auf dem Rücken liegenden Frau kniet, ihr Becken hebt und in sie eindringt. Während ihr Po auf seinen Unterschenkeln lagert, beugt er seinen Körper über sie und "fährt mit ihr Schlitten".
Schubkarre
Sexstellung, bei der der Penis tief in die Vagina der Frau eindringt. Während die Frau dem Partner den Rücken zuwendet die Beine spreizt, stellt sich der Mann zwischen die Beine der Frau und umfasst sie kurz unterhalb der Hüften. Dann zieht er die Beine wie die Griffe einer Schubkarre hoch, während die Frau sich mit den Händen abstützt.
Schwedisch
Schwedisch bedeutet, dass die Frau den Penis des Mannes an der Wurzel so anfasst, dass die Vorhaut straff zurück gezogen wird. Das bewirkt, dass der Mann schneller zum Orgasmus kommt
Schwul
Bezeichnung für Homosexualität des Mannes. Das Wort stammt von schwül (= warm) ab und basiert auf einem Irrglauben früherer Jahrhunderte: Man meinte, die Haut homosexueller Männer fühle sich wärmer an (daher auch der Begriff "warmer Bruder"). Homosexuelle Männer bezeichnen sich heutzutage selbst als schwul oder gay (engl.).
Scotilingus
Bezeichnet das Lecken des Hodensackes. Dieser zählt zu den erogenen männlichen Zonen und ist im Erregungszustand sehr gefühlsempfindlich.
Serbisch
Als Serbisch wird eine gespielte Vergewaltigung bezeichnet.
Die Frau wird dabei niedergeworfen, der Mann drückt ihr die Fussgelenke über den Kopf und dringt mit vollem Gewicht in sie ein.
Sklave
Im SM-Bereich Bezeichnung für die oder den "Unterwürfigen" und damit das Gegenstück zur Domina. Während die Domina ihre sadistische Neigung auslebt, erregt den Sklaven, meist mit masochistischer Neigung, das Zufügen von Schmerzen.
Skoptophilie
Stimulation durch das Betrachten anderer Menschen bei der Ausübung sexueller Handlungen. Dabei ist für den Beobachter nicht nur Akt an sich interessant. Es befriedigt ihn auch, Menschen heimlich bei der Onanie zuzuschauen oder pornographische Darstellungen in Magazinen und Filmen zu betrachten.
Sodomie
Dieser Begriff bezeichnet den Geschlechtsverkehr zwischen Mensch und Tier.
Spanking (engl. to spank = versohlen)
Spanking ist eine Sexualpraktik, bei der leichte Klapse auf den Po stimulieren sollen. Dabei geht es eher um die spielerische Dominanz eines Partners, als darum dem Partner weh zu tun. Beim Spanking können die Schläge mit der bloßen Hand ausgeführt werden, oder mit Rohrstock, Peitsche, Teppichklopfer und ähnlichen Gegenständen.
Spanisch
Siehe Busen-Sex
Sperma
Männliche Samenzellen, die in den Hoden produziert werden.
Squirting
Squirting (engl. to squirt = spritzen) steht Sexualumgangssprachlich für die weibliche Ejakulation.
Einige Frauen sind in der Lage zu ejakulieren, so daß beginnend bei wenigen Tropfen, bis hin zu mehreren Teelöffeln, das weibliche Ejakulat aus der Scheide austritt bzw. spritzt.
Stellung 69
Bei dieser Stellung, die im französischen "Soixante neuf" genannt wird, liegen die Partner so übereinander, dass ihre Körper der Zahl 69 gleichen. Beide Partner verwöhnen sich in dieser Stellung mit oralen Liebkosungen.
Stricher
Bezeichnung für einen männlichen Prostituierten, der im Gegensatz zum Callboy eher billigen Sex auf der Straße anbietet.
Swingen
Vom engl. to swing = schwingen.
Das Motto der Swinger lautet „Alles kann - nichts muss“. Je nach Vorliebe schaut man anderen beim Sex zu oder lässt sich beobachten. Es geht nicht nur darum mitzumachen oder Partner zu tauschen.
Syphilis
Nach zehn bis 90 Tagen entsteht an der Eintrittsstelle des Bakteriums (Treponema pallidum) ein schmerzloses Knötchen und meist tritt eine Schwellungen in den Lymphknoten auf. Bildet es sich in der Vagina oder im Rektum, bleibt es oft unbemerkt.
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